Die Bustour geht weiter! 

Auch dieses Jahr soll der Bus zur Sensibilisierung genutzt werden. Neu sollen neben der allgemeinen Öffentlichkeit besonders auch SchülerInnen und Studierende (ab 15 Jahren) zum Thema informiert werden. Die mobile Ausstellung im Bus zeigt Informationen zum Thema Menschenhandel in der Schweiz und global. Anhand von konkreten Geschichten können Besucherinnen und Besucher erfahren, was Menschenhandel ist, wie man Betroffene erkennen und an wen man sich im Verdachtsfall melden kann. 

Die Busstopps 2019 finden Sie hier

Der Informationsbus zum Thema Menschenhandel wurde am 18. Oktober 2017 in Bern eingeweiht. Zwischen Oktober 2017 und Dezember 2018 durchquerte er die ganze Schweiz und machte 29 Stopps in 12 verschiedenen Kantonen.

 

Die rosarote Brille

Das Symbol der rosaroten Brille steht für die falschen, meist geschönten Vorstellungen, die Opfer von Menschenhandel haben, bevor sie ins Transit- oder Zielland kommen. Sie verlassen ihre Heimat mit grosser Hoffnung: Genug Geld verdienen um für die Familie zu sorgen? Eine neue Perspektive? Eine einmalige Chance nutzen? Ein besseres Leben?

Die Opfer werden getäuscht und realisieren bald, wie bitter die Realität ist. Ihre Hoffnungen zerschlagen sich. Die Realität ist weit von einer „rosaroten Welt“ entfernt. Sie werden Opfer von Ausbeutung und Missbrauch.

Gleichzeitig gilt der Slogan „Lass dich nicht blenden“ auch für die Schweizer Bevölkerung. Menschenhandel ist kein Phänomen, das nur andere Länder betrifft. Auch in der Schweiz werden Menschen ausgebeutet und Opfer von Menschenhandel. Lass dich nicht blenden – schau hin!

 

Partner

IOM Bern koordiniert das Busprojekt und zählt dabei auf die Hilfe der Umsetzungspartnerin FAS (Fondation Neuchâteloise pour la coordination de l’Action Sociale) und der Mitglieder des Steuerungskomitees, in dem Bundes- und Kantonsbehörden sowie NGOs vertreten sind.

Lokale Partner wie die „kantonalen runden Tische gegen Menschenhandel“ unterstützen die Organisation der Busstopps vor Ort.

Das Busprojekt wird von den folgenden Institutionen finanziell unterstützt: Bundesamt für Polizei fedpol, Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Staatssekretariat für Migration SEM, Oak Foundation, Swisslos – Lotteriefonds des Kantons Bern, Au Cœur des Grottes, ECPAT – Kinderschutz Schweiz.

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